Gemeinderatssitzung vom 22.07.2021

Herzliche Einladung zur Juli Sitzung. Im Tagesordnungspunkt 2 wird Sven Schmittbüttner aus Rattelsdorf ein Konzept für die Neugestaltung des Geländes Alte Schule Ebing vorstellen! Aufgrund der Coronalage wird die Sitzung in die Schulturnhalle verlegt und beginnt um 18:15 Uhr.

Bau und Umweltausschuss vom 13.07.2021

Als allererstes möchten wir darauf hinweisen, dass der Ebinger Baggersee derzeit gekippt ist und deswegen vom Landratsamt Bamberg gesperrt wurde! 

Neugestaltung Schulstraße – Kreuzung Weiße – Kreuz -Straße

Zweiter Bürgermeister Scheerbaum, derzeit als Vertreter für den 1. Bürgermeister Kellner, lud nach lang ersehnter Zeit mal wieder zu einer Bau- und Umweltausschusssitzung ein. Hierzu trafen wir uns am Verkehrsknotenpunkt Schulstraße/Weiße-Kreuz-Straße/Sparkasse. Diese Verkehrssituation ist für viele Mitbürgerinnen und Mitbürger aber auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer schon lange eine unübersichtliche Lage. Dies erkannte seinerseits schon MGR Manfred Reindl a.D. und drängte über Jahre hinweg für eine sinnvollere Lösung. Nachdem das Architekturbüro Strunz uns 3 Lösungsvorschläge vor ein paar Monaten vorstellte und keiner dieser Lösungen für optimal befunden wurde, gab es nun einen vierten Vorschlag, der im Prinzip 2 Ansätze zusammenfasste.

1) Die Schulstraße wird zur Einbahnstraße. Viel wichtiger ist aber und darauf haben wir großen Wert gelegt, dass unsere Kinder und deren Eltern sicher diesen Verkehrsknotenpunkt überqueren können.

2) Es sind Überquerungshilfen im Bereich Schulstraße Richtung Unterführung geplant sowie an der Stelle Weiße-Kreuz-Straße Richtung Sparkasse.

Zudem, und das ist ein ganz wichtiger Punkt, wird ein erhöhter Gehweg installiert und zwar in dem Bereich von der Schulstraße kommend in die Weiße-Kreuz-Straße Richtung Süd-Westen. Anschließend folgt die Überquerungshilfe. Die Einbahnstraße kann natürlich entgegengesetzt der Fahrtrichtung für Fahrradfahrer*innen genutzt werden und wird farblich markiert. Wir finden das ein stimmiges Konzept. Planungskosten belaufen sich auf ca. 480.000 Euro. Sollte der Belag unter der Schulstraße in gutem Zustand sein, erwarten wir jedoch deutlich niedrigere Kosten.

Anträge der SPD – Mehrgenerationenspielplatz / Bestattungswald

Im nächsten Tagesordnungspunkt wurden Anträge der SPD besprochen. Zum einen fordern sie eine zweite Öffnung am Mehrgenerationenspielplatz, was schon öfter angesprochen wurde und auch von uns ausdrücklich gewünscht ist. Dieser soll ca. auf Höhe der Einfahrt zum „Festplatz“ entstehen. Es wurde einstimmig beschlossen und der Bauhof wird sich diesem Projekt nun annehmen.

In einem weiteren Antrag wünscht sich die Fraktion, dass das Wiesenstück neben dem Friedhof zur Angerstraße zu einem kleinen Bestattungswald umgestaltet wird. Aus Sicht von MGR Scheerbaum ist ein Bestattungswald jedoch ein Ort der absoluten Ruhe. Siehe Waldfriedhof Weitramsdorf oder Ähnliche. Deswegen war der zweite Bürgermeister mit Angehörigen des Bauhofes vor Ort und haben nach Alternativen gesucht. Eine gute Alternative sieht nun vor, dass aus dem bestehenden Friedhof östliche Richtung, eine Art Baumfriedhof wird. Damit bieten wir eine zusätzliche Alternative für Bestattungen an.

Vielen Dank für die Anträge und die gute Ausarbeitung von seitens der Gemeinde. Diese geht jetzt in die Detailplanung für das ca. 600 m2 große Grundstück. 

Informationen des 2. Bürgermeisters

Die weiteren Informationen des 2. Bürgermeisters lauten: Wir beteiligen uns zusätzlich zu den Baukosten noch zu den Baunebenkosten des Zigeunerweges in Zaugendorf. (ist nur eine Formalie, die alle Beteiligten übersehen haben)

Die Ausschreibung einer honorarbezogenen Architektenausschreibung zur Sanierung des FFW Hauses Rattelsdorf ergab, dass sich 2 von 3 Büros gemeldet haben. Wir warten nun auf ein Konzept inklusive einer Kostenschätzung, wie wir das Haus am sinnvollsten sanieren können.

Herr Scheerbaum dankte nochmals allen freiwilligen Helfern, insbesondere den Feuerwehren, die beim Hochwasser eine überragende Arbeit geleistet haben.

Diesen Dank schließen wir uns natürlich an und sind sehr froh, dass wir alle zusammen halten, wenn es wirklich drauf ankommt!

Anbei möchten wir gerne darauf hinweisen, dass das neuen Feuerwehrauto der Rattelsdorfer Wehr am kommenden Sonntag feierlich mit Gottesdienst und anschließender Verköstigung am Feuerwehrhaus eingeweiht wird, auch wenn es bereits am letzten Wochenende im Einsatz war.

Bauantrag Postweg

Unter Punkt 3 fand sich ein Bauantrag im alten Postweg 4. Dieser wurde einstimmig beschlossen.

Tektur Bauantrag Hauptstraße

Punkt 4 war ein sehr lebhafter diskutierter Punkt. Es ging um eine Tektur zu einem Bauantrag Hauptstraße 14 in Rattelsdorf. Die Tektur wurde mit 4:5 Stimmen abgelehnt. Bei weiteren Fragen könnt Ihr uns gerne kontaktieren. 

Bebauungsplan Bromberg

Der Bebauungsplan „Bromberg, Fl.-Nr. 243/2 des Marktes Rattelsdorf war der letzte Punkt auf der Tagesordnung. Die Stellungnahmen wurden geprüft und einstimmig beschlossen, sodass der Satzungsbeschluss 9:0 ausging.  Die Sitzung ging 2,5 Stunden, was zeigt, dass wir mehr davon brauchen, um schnell gute Ergebnisse zu erlangen. 

Gemeinderatssitzung vom 17.06.2021

Bitte entschuldigt die verspätete und verkürzte Berichterstattung der letzten Sitzungen. Ich versuche absofort wieder zeitnah und ausführlich zu berichten.

Unabhängig davon berichtet seit 2021 endlich wieder die Presse von den Gemeinderatssitzungen! Vielen Dank an dieser Stelle an Adelheid Waschka für ihre sehr ausführliche und faire Berichterstattung. Die Berichte werden auf nachrichtenamort.de sowie im Fränkischen Tag veröffentlicht.

Gemeinderatssitzung vom 20.05.2021

Die Sitzung beinhaltete zunächst des Beschluss des Haushaltes 2021, welcher vom Team um Kämmerer Michael Koch umsichtig und sorgfältig ausgearbeitet wurde.

Die CSU Fraktion bemängelt allerdings eine unzureichende Einstufungen der Arbeiter im Bauhof. Der Bgm. merkte an, dass die Einstufung entsprechend der Stellenbeschreibungen vorgenommen sind, und auch nach Rücksprache mit
Nachbargemeinden, passend sei. Aus der Fraktion der Ebinger Liste wird angedeutet, dass eine externe Prüfung der Eingruppierungen der MA beantragt werden wird.

Neuigkeiten zum Gigabitausbau!

Die Planungen zum Glasfaserausbau gehen voran. Die beauftragte Planungsfirma hat nun ermittelt, welche Gemeindeteile und Straßenzüge aktuell förderfähig sind. Zusammengefasst: Alle nördlichen Gemeindeteile sind schon jetzt voll förderfähig, da die aktuell bereitgestellte Datenrate deutlich unter 250 MBit liegt!

Alle nördlichen Gemeindeteile sind voll förderfähig. Der Ortskern Rattelsdorf und das nördliche Ebing sind voraussichtlich ab 2023 voll förderfähig.

Im Ortskern Rattelsdorf, sowie im nördlichen Teil Ebings, sieht es momentan noch anders aus. Da hier potentiell bis zu 250 Mbit per DSL erreichbar sind, sind diese Teile noch nicht förderfähig. Allerding stellte der Planer in Aussicht, dass ab 2023 die Richtlinien nochmal angepasst werden (mindestens 1 Gigabit muss dann vorliegen), so dass auch diese Straßenzüge dann gefördert werden können.

Gefördert werden dann maximal 90% der Kosten der Glasfaserverlegung. Das spannende an dem Thema: Nicht nur die Kosten für die Verlegung in den Straßen wird gefördert, sondern sogar die Verkabelung bis ins Haus! Jeder der sich an das Glasfasernetz mit anschließen will kann somit auch von der 90% Förderung profitieren. Dies gilt allerdings nur, wenn man sein Haus im Rahmen dieses Ausbaus mit anbindet. Entscheidet man sich zunächst dagegen, und will dann später doch mit angeschlossen werden, ist keine Förderung mehr möglich.

Aktuell ist das Ziel, dass die Gemeinde nach Fertigstellung Eigentümer des Netzes bleibt und dieses an einen Provider (z.B. Telekom) verpachtet. Der Provider bietet dann Telefon-und Internetverträge an den Endkunden und ist auch für die Kundenbetreuung verantwortlich.

Wir halten euch weiter auf dem Laufenden.

Erste Planungsideen zum Knotenpunkt Schulstraße / Weiße-Kreuz-Straße / Joseph-Babo-Straße

Schon lange wird eine Neustrukturierung des Knotenpunktes Schulstraße / Weiße-Kreuz-Straße gewünscht. Hier gab es nun erste Vorschläge des beautragten Ingeniuerbüros. Als mögliche Entschärfung der unübersichtlichen Verkehrssituation wurde drei Konzepte vorgestellt:

  • Eine vollständige Spielstraße in der jeder Verkehrsteilnehmer die gleichen Rechte hat. Es muss Schrittempo gefahren werden. Die Spielstraße ist in dieser Planung die teuerste Lösung, da der Straßenbelag dann vollständig gepflastert wird.

Vorschlag 1: Spielstraße, Schrittgeschwindigkeit, jeder Verkehrteilnehmer hat die gleichen Rechte

  • Der zweite Vorschlag ist die Auslegung der Schulstraße als Einbahnstraße in Richtung Norden. Die grün hinterlegten Flächen könnten dabei für Radfahrer auch in Gegenrichtung befahrbar sein. Der Fahrbahnverlauf im Knotenpunkt selbst soll dann mit breiteren Gehwegen deutlicher dargestellt werden und um Fußgängerüberwege ergänzt werden.
Vorschlag 2: Die Schulstraße wird zur Einbahnstraße, der Knotenpunkt bekommt breitere Gehwege und Fußgängerüberwege
  • Der dritte Vorschlag belässt die Schulstraße so wie sie aktuell ist, und regelt der Verkehr am Knotenpunkt über einen Minikreisverkehr. Dies soll den Verkehr bei der Einfahrt in den Knotenpunkt bremsen und regeln.
Vorschlag 3: Minikreisverkehr ohne Änderung der Schulstraße. Die Einfahrt in die Weiße-Kreuz-Straße ist bewusst eingeengt, um den Verkehr zu bremsen.

Die Vorschläge wurden ausführlich im Rat diskutiert und abgewogen. Letztlich ist man zu keinem konkreten Beschluss gekommen. In einer nächsten Bauausschussitzung soll der Knotenpunkt nochmal vor Ort betrachtet werden, mit den möglichen Lösungen im Hinterkopf. Während der Diskussion deutete sich aber schon an, dass die Kreisverkehrlösung eher nicht in Frage kommt. Allerdings sei die Einengung zur Weiße-Kreuz-Straße unter Umständen interessant für das finale Konzept.